Wunderschönes Grenada

«On this beautiful island, where there is so much to see» – treffender kann man es kaum formulieren als Sabrina Francis in ihrem Song «Home» vom Album «Think in colour».  https://youtu.be/Of2XipW2kNY

Grenada hat unglaublich viel zu bieten!

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Grand Anse, longest beach in Eastern Caribbean
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Riding the Dinghy home

Da wir Loni nicht zumuten wollten, nach der langen Reise nachts noch mit Gepäck ins Dinghy steigen zu müssen und auch noch Mirabella’s Batterien auswechseln lassen wollten, checkten wir erst einmal in der Marina «Phare bleu» ein. Die ehemalige 10 vor 10 Sprecherin Jana Caniga hat hier zusammen mit dem Musiker Dieter Burkhalter ein Boutique Hotel mit kleiner Marina aufgebaut. Herzstück der Marina ist ein liebevoll umgebautes, ehemaliges Lightship auf dem täglich das Frühstücksbuffet serviert wird und abends regelmässig Musikkonzerte stattfinden. Des weiteren gehört ein Restaurant und ein kleiner Pool zu der Anlage. Die Kinder fanden natürlich vor allem den Pool toll. Als dann YUANA einen Tag später auch im Phare bleu einklarierte war die Swiss Connection (fast) wieder komplett. Die Kinder genossen zusammen mit Loni den Pool und waren fast nicht aus dem Wasser zu kriegen.

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Why do kids like the pool so much more than the sea?

Um unsere leeren Vorratsschränke wieder aufzufüllen, buchten wir zusammen mit KISU ein Taxi, welches uns über sehr schmale und kurvige Strassen zum Supermarkt brachte… hier Auto fahren, ist eher gewöhnungsbedürftig… Die Locals sind ziemlich schnell unterwegs. Vor unübersichtlichen Stellen hupen sie zweimal kurz, brausen aber im selben Tempo weiter. Am Strassenrand hat es Ziegen und ab und zu ein Huhn… Kinder natürlich auch, aber denen scheint man schon früh genug eingeschärft zu haben, sich von der Strasse fern zu halten.

Wir wollten noch mehr sehen von Grenada und buchten deshalb denselben Fahrer (Terry) für einen Landausflug zusammen mit YUANA.  Eine Wanderung im Regenwald mit Bad beim Wasserfall, das war der Plan. Auf Wikiloc hatten wir einen vielversprechenden Weg ausfindig gemacht. Vom Grand Etang Reserve wollten wir zum Seven Sisters Wasserfall laufen. Alleine die Fahrt zum Grand Etang Reserve war ein Erlebnis. Terry entpuppte sich nicht nur als angenehmer Fahrer (soweit dies bei diesen Strassen überhaupt möglich ist), sondern auch als guter Reiseleiter. Er wusste viel Interessantes über Land und Leute zu berichten und liess uns an besonders schönen Aussichtspunkten aussteigen und Fotos machen. Er lieferte uns beim Grand Etang Reserve ab und wir zogen guten Mutes los. Dank GPS und Wikiloc fanden wir problemlos den richtigen Weg. Die starken Niederschläge der vorangehenden Tage, hatten aber deutliche Spuren bzw. viel Matsch und Wasser hinterlassen. So hangelten wir uns von Baum zu Baum durch den wunderschönen Regenwald. Nach einer guten Stunde siegte doch die Vernunft und wir kehrten um. Wir kamen bei diesen Bedingungen einfach nicht schnell genug voran. In der Karibik sind die Tage kurz, der Regen stark und es wird früh dunkel…

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Visitor center Grand Etang Forest Reserve

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Was also anfangen mit dem angebrochenen Tag? Die leckere dunkle Schokolade, die wir zur Stärkung am Souvenirshop beim Grand Etang Reserve kauften, brachte uns auf die Idee, eine Schokoladenfabrik zu besuchen. Somit war Plan B geboren und Terry fuhr uns zu Jouvay, einer kleinen Schokoladenfabrik im Nordwesten der Insel. Das Stichwort «Schokoladenfabrik» versetzte die Kinder natürlich in Hochstimmung… dementsprechend laut ging es auf der Fahrt dorhin zu und her.

Die Degustation versetzte auch uns Erwachsene in Hochstimmung…. Was in dieser kleinen «Fabrik» produziert wird, ist dunkle Schokokalade auf höchstem Niveau, welche sich bei Globus in Zürich teuer verkaufen liesse. Auf dem Rückweg zum Phare bleu reichte es sogar noch für einen Stopp bei den Concorde Falls (der untersten Wasserfälle sind einfach zugänglich von der Strasse aus). So hatten wir also doch noch unseren Wasserfall und konnten gleich die dreckigen Schuhe und Hosen waschen.

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Concord Falls

So kehrten wir zurück auf MIRABELLA, glücklich und zufrieden, erfüllt von einem herrlichen Tag und begeistert von dieser wunderschönen Insel.

Das Auswechseln der Batterien klappte tadellos und versetzte den Skipper in Hochstimmung. Das Stromproblem hatte uns schon seit längerer Zeit beschäftigt und nun war es innerhalb weniger Tage gelöst, was für ein Erfolg! Zugegeben – die Bordkasse freute es weniger. Jetzt passt die Kapazität der  Solaranlage und die Grösse der Ladebank zusammen und auch der Alternator produziert viel mehr Ampere als zuvor.

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New batteries!

Mit Dinghy Ausflug nach Hog Island, Baden am langen, wunderschöne Sandstrand der Grand Anse, Fish Friday und der Besichtigung der grössten Muskatnussverabeitungsstation in Gouyave verbrachten wir weitere unvergessliche Stunden und lernten viel Interessantes über Land und Leute. Auch die Konzerte im Lightship der Phare bleu Marina genossen wir sehr.

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Sea urchin being prepared for lunch
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Nutmeg sorting station
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Fish Friday, Gouyave

«Think in colour» von Sabrina Francis wurde ein bisschen zu unserem persönlichen Grenada Soundtrack. Hört euch doch einmal das Lied «Home» an – das sagt alles!  https://youtu.be/Of2XipW2kNY

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mirabella – Welcome to the Caribbean

Sailing Mirabella  – welcome in the Caribbean

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Barbados

Incredible how far we have gotten in the last four months… We quit our jobs end of August, subrented our apartment and startet our sailing adventure in Varazze (near Genova) middle of September. We sailed along the Côte d’Azur to Mahon in Menorca, continued to Mallorca, the south coast of Spain, Smir (Marocco) to Gibraltar. We left the Mediterranean sea behind us, sailed to wonderful Graciosa (small island north of Lanzarote) and arrived safely in Santa Cruz Tenerife in early November.

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Cap d’Antibes
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Morocco
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St. Tropez
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Gibraltar

There we joined Jimmy Cornell’s Atlantic Odyssey and crossed the Atlantic in 21 days. We were very lucky to have Jakob Bekhoi joining us for the crossing. This made it a lot easier, as one person usually is busy with the kids. After 21 days we finally celebrated landfall and were overwhelmed to arrive in Barbados.

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Amina – shortly before the Atlantic departure
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The kids of the Atlantic Odyssey

The kids have done extremely well… thank God they did not get sea sick at all. What a pleasure for all of us to feel the soft sand and swim in the warm crystal clear water after three weeks on Mirabella without land.

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Jaël and Amina fooling around on the Atlanric crossing
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Parasailor!
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Jakob caught a tuna, yummy

After restocking food we started to explore the Caribbean sea. First stop was Bequia where we spent Christmas together with KISU and FALKOR who crossed the Atlantic with the Jimmy Cornell Odyssey as well. After Christmas JAJAPAMI joined – another boat from the Odyssey.

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Visiting a local school in Barbados

The skipper of Mirabella is already used to the fact, that it is always difficult to move on from one place to the other as the first mate intends to stay a little longer… same thing happend in Bequia as well… the crew was charmed by this beautiful spot with the lovely Belmont Walkway. But finally we moved on to Tobago Cays after a short overnight stop in Canouan.  Tobago Cays are a group of small, uninhabited islands protected from the sea by the Horseshoe reef. No doubt snorkeling must be beautiful there but the conditions were fairly rough. But we found a perfectly protected small beach which was an absolute paradise for us and the kids.

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Tobago Cays
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Tobago Cays
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Sandy Island

New year’s eve we spent in Union Island together with the «Swiss Connection» of  the Atlantic Odyssey which includes YUANA, MARIPOSA and KISU. It is really nice to have cruising friends and we enjoy this social contacts very much. Also Jaël and Amina are always very exited to see a familiar boat and love to spend time with our new cruising friends.

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Kids from Falkor and Mirabella

Over sundowners we can exchange our experiences and informations with each other which always helps a lot and gives new ideas. After leaving Union Island we wanted to sail directly to Carriacou. However, Dölf from MARIPOSA sent us such a nice picture of the anchorage in Petit St. Vincent that we spontaneously changed our mind and stopped in Petit St. Vincent. What a charming little place.  KISU joined as well and we then had our private little regatta to Grenada the following day 😊

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Leading the race with KISU
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Petite St. Vincent